Schlechte Beispiele!

Nicht immer hatten wir eine Kamera dabei, wenn wir irgendwo Tiere abholen sollten. Auch hatten wir nicht jedesmal einen Fotoapparat zur Hand, wenn Tiere bei uns abgegeben wurden. Dennoch, einige der wirklich abschreckenden Beispiele können wir Euch auf diesen Seiten präsentieren.

So ist uns zum Beispiel schon klar, dass so manch ein frischgebackener Frettchen-Halter mit dem Begriff "Dauerranz" nicht viel anfangen kann; dennoch kann sich eigentlich jeder, der über ein wenig gesunden Menschenverstand verfügt, bereits denken, dass da etwas mit dem Tier nicht stimmt, bevor es sich in einem Zustand wie diesem befindet. Oder sehen wir das etwa zu streng? Hier ist nämlich, wie unschwer zu erkennen ist, nit nur die Vulva bereits stark angeschwollen: die Tiere haben auch bereits grosse Teile Ihres Fells verloren (nach der Sterilisierung ist dieses übrigens wieder gut nachgewachsen, so dass den Tieren nicht "nur" das Leben durch diese Operation gerettet wurde - aber das ist an anderer Stelle ausführlicher dokumentiert).

Während in den soeben genannten Fällen noch mit "Fahrlässigkeit" argumentiert werden kann, sah dies bei Pepples leider ein wenig anders aus: sie wurde 1996 gefunden, mit offener Bauchwunde und heraus hängenden Gedärmen! Zum Glück hat sie die Operation gut überstanden, und lebt heute (2002) immer noch (und ist guter Dinge) - was oben abgebildeter Iltisfähe leider nicht beschieden war: sie starb etwa neun Monate nach dem operativen Eingriff.

Nicht nur der Zustand der Tiere selbst ist oftmals erschreckend, sondern auch die Zustände, in denen sie gehalten - oder, wie in diesem Fall, zurück gelassen werden. Aus dieser Wohnung war der Mieter bereits eine Weile ausgezogen; der Vermieter hatte die Wohnung, aufgrund des aus ihr strömenden Gestankes, öffnen lassen - und die Tiere darin vorgefunden!