Antworten auf die häufigsten Fragen
- Frettchen leben nicht in freier Wildbahn. Das ist der Iltis.
- Frettchen sind keine Nagetiere: sie haben ein Raubtiergebiss (d.h.
Reißzähne; s.a. Abstammung)
- Frettchen sind nicht ganz stubenrein: nach unserer Erfahrung landen ca.
80% des Kotes im Klo (mit etwas Glück kann es auch mehr sein)
- Frettchen sind nichts für Kleinkinder zum Spielen
- Frettchen kann man nicht mit Nagetieren (z.B. Hamster, Meerschweinchen,
Kaninchen) oder Vögeln zusammen halten - die haben sie nämlich zum Fressen
gern!
- Frettchen haben keine "Körpersprache" wie Hund oder Katze. Man lernt von
seinem Frettchen, was es vor hat.
- Frettchen lassen sich so gut wie gar nicht erziehen und sind sehr eigenwillig
- Frettchen gehorchen auf's Wort, wenn sie gerade nichts interessanteres zu
tun finden. Leider finden Frettchen fast immer etwas interessanteres zu tun...
- Frettchen sind keine Schmusetiere. Sie können sehr schmerzhaft zubeißen.
- Frettchen sind nichts für Kinder unter 10 Jahren - Verantwortung und
Aufwand sind zu groß
- Frettchen haben einen Eigengeruch wie jedes Raubtier. Unkastrierte Rüden
riechen stärker - nach der Kastration nimmt der Eigengeruch etwas ab.
- Frettchen können maximal einen Tag alleine bleiben, wenn das Umfeld stimmt
(d.h. genügend Auslauf, Futter und Wasser)
- Der für die Haltung von Frettchen nötige Zeitaufwand ist etwa gleich groß
wie für Hunde oder Katzen
- Fähen können an Dauerranz sterben
- Frettchen brauchen viel Platz und Aumerksamkeit
- Frettchen sind keine reinen Käfigtiere und müssen jeden Tag 3-4 Stunden
Auslauf haben, wenn sie in der Wohnung (die Gehegegröße sollte mindestens
2m2 für 1-2 Frettchen sein) gehalten werden. Ein Freigehege
muss mindestens 6m2 groß sein, damit sie genug Auslauf haben.
Siehe auch Unterbringung und Haltung
sowie unsere Frettchen-Kurzinfo.