Auf geht es nach Berlin entlang der Spree

„Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!“ Diesen Ausruf, den man auch beispielsweise vom Fußball her kennt, kann man auf dem Spreeradweg durchaus auch machen. Denn von der Quelle der Spree, die mitten in der Oberlausitz liegt, geht es dann ganz steil Richtung Berlin. Schließlich mündet die Spree dort in die Havel. Auf dem Fernradweg entlang der Spree, der ungefähr 420 Kilometer lang ist, kann man sich aber nicht nur auf das Ziel Berlin freuen. Schließlich bietet auch der gesamte Spreeradweg sehr viel. Wälder, Felder, Dörfer, Städte und noch weitaus mehr kann man entlang der Spree genießen. Und natürlich auch die Spree selbst. Also, auf geht es von Eibau nach Berlin!

Es auf und ab – aber nur am Anfang so wirklich

Die Spree entspringt in der Oberlausitz. Das bringt auch mit sich, dass es Anfang etwas bergig auf dem Spreeradweg ist. Denn das Lausitzer Bergland besitzt genau das, was es im Namen hat, Berge. Daher kann es bis hin nach Bautzen auch etwas steiler hoch und runter gehen. Aber danach geht es zum Glück weiter in der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Und da ist alles relativ flach, sodass das gemütliche Radeln gar kein Problem ist. Wer noch nie ein Braunkohletagebaugebiet gesehen hat, der bekommt auf dem Spreeradweg dann auch ein ganz neues Erlebnis geboten. Denn das Braunkohletageabbaugebiet bei Spremberg liegt auch auf dem Fernradweg und sorgt für staunende Blicke. Vorbei an der Talsperre Spremberg geht es dann ganz schnell weiter nach Cottbus, wo man die schöne Stadt beispielsweise bei einem Eis genießen kann. Richtung Fürstenwalde und Erkner kommt man dann dem Ziel Berlin immer näher und ist dann auch schon in Treptow angekommen. Und besonders auf diesem letzten Teilabschnitt des Spreeradweges gibt richtig viel zu sehen. Stichwort „Der Hauptmann von Köpenik“ und so.

Spreeradweg bei Bautzen