Frettchen, die zusammen leben und zu uns gebracht werden, werden in der Regel nicht getrennt; einzelne Tiere versuchen wir, bei anderen zu integrieren. Wenn jemand sein erstes Frettchen von uns bekommt, dann achten wir darauf, dass ein zweites Frettchen dazu kommt.
Wenn zwei Frettchen zusammen geführt werden,
entscheidet der erste Eindruck, ob wir eine weitere "Probezeit" von ca. sechs
Wochen vereinbaren. Sollten sich die Frettchen dann noch nicht verstehen, wird
die Vermittlung rückgängig gemacht. Schließlich hat keiner etwas davon, ob
Mensch oder Tier, wenn sie sich nicht vertragen. Zum Glück kommt dies nicht
allzu oft vor, sodass die Tiere in ihrem neuen Zuhause bleiben.
Alle Frettchen, die wir vermitteln, sind entwurmt und geimpft. Sollten die Tiere alt genug sein, werden sie auch kastriert.
Bei jeder Vermittlung wird ein Schutzvertrag
gemacht. Wir arbeiten dabei mit dem
"Bund gegen
Mißbrauch der Tiere" zusammen. In einem solchen Schutzvertrag steht zum
Beispiel, dass die Tiere nicht weiter verkauft oder zum Züchten benutzt werden
dürfen. Außerdem räumt er uns das Recht auf "Kontrollbesuche" sowie das
Eigentumsrecht an den Tieren ein - was aber nicht heißt, dass wir aus lauter
Jux und Dallerei die Tiere wieder zurück holen können. Es müssen schon Gründe
vorliegen. Wer also kein schlechtes Gewissen haben muss, kann diesen Vertrag
ohne weiteres unterschreiben.
Als "Gegenleistung" bieten wir, wenn früh genug angekündigt, eine Urlaubspflege für von uns vermittelte Tiere mit Anhang an, und stehen bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite. Ausserdem veranstalten wir zweimal jährlich ein Frettchentreffen, zu dem alle eingeladen werden, die von uns Frettchen vermittelt bekommen haben. Dort wird geklönt, und es werden Erfahrungen und andere Informationen ausgetauscht: sowohl unter den Frettchenhaltern, als auch unter den Tieren (siehe Fotos).