Seit 1995 gibt es die "Frettchenfreunde an der Weser". Es ist ein Zusammenschluss von Leuten, die sich in erster Linie mit Frettchen und den damit zusammenhängenden Problemen beschäftigen. Insbesondere steht der Tierschutz und die artgerechte Haltung von Frettchen an erster Stelle.
Damit keine Missverständnisse aufkommen, haben wir Ziele und Grundsätze für uns ausgearbeitet, an die sich jeder von uns zu halten hat.
Das größte Problem ist unserer Meinung nach, dass die Aufklärung über Frettchen oftmals sehr mangelhaft ist, und dadurch die Tiere nicht artgerecht gehalten werden. Dadurch kommt es immer wieder zu Problemen wie z.B., dass:
Wir versuchen in erster Linie, diesen Leuten zu helfen, mit
ihren Frettchen klar zu kommen. Sollte es hoffnungslos sein, sind wir
meistens bereit, die Frettchen aufzunehmen und uns um sie zu kümmern. Wir
haben die Erfahrung gemacht, dass einige dann aber doch so feige sind, und
ihre Frettchen sich selbst in der Natur überlassen - sprich, sie einfach
aussetzen. Wenn diese Tiere das Glück haben, und im Tierheim landen (und nicht
auf der Hauptverkehrsstraße), melden sich die Tierheime in der Regel bei uns,
und wir kümmern uns sodann um die Frettchen (siehe auch unter
"Vermittlung"). Wir haben viele Tierheime und
Tierschutzvereine im Norddeutschen Raum angeschrieben, so dass sie uns kennen.
In regelmäßigen Abständen treffen wir uns zum Erfahrungsaustausch (und unsere
Frettchen tun das gleiche, siehe Foto). Jedoch nicht nur der Austausch von
persönlichen Erfahrungen und Informationen ist Inhalt dieser Zusammenkünfte.
Wir bereiten diese Daten auch auf, um sie auf Messen zu präsentieren (wie z.B.
hier auf dem Foto bei einer Messe, die 2001 in Bremen stattfand), und
koordinieren unsere Tätigkeiten. Selbstverständlich kommen auch Spaß und
Unterhaltung nicht zu kurz: ich kann mich zumindest an kein Treffen erinnern,
bei dem nicht auch bei Kaffee und Kuchen - oder bei Grill und Lagerfeuer -
gemütlich über dies und jenes geschnackt wurde.